Taboun hat eine chronische Bronchitis,
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COB bedeutet: Chronisch Obstruktive Bronchitis
COPD bedeuet: Chronical Obstructive Pulmonal Disease COLD bedeutet: Chronical Obstructive Lung Disease |
| und alle drei Begriffe bedeuten: das Pferd ist schwer krank und muss besonders behandelt und versorgt werden. Den Gedanken, es könne einfach so in einem normalen Stall leben, kann man sich von vorne herein abschminken. Stroheinstreu ? Niemals. Trockenes Heu? Etwas Schlimmeres gibt es kaum. Am Besten sollte das Tier so weit weg wie nur möglich von allen Allergenen gehalten werden. |
| Über Pferde gibt es nicht so sehr viel Informationen
darüber im Netz, aber ich habe eine kleine Linkliste zusammengestellt, wo man zumindest allerlei allgemeine Informationen über COPD bei Mensch und Pferd bekommen kann. |
| So z.B.: | www.cevis.uni-bremen.de/~jend/Lunge/COPD.html
eine Seite der Universität Bremen über Lungenerkrankungen aller Art |
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ich hatte vor Jahren eine solche equine aero-mask auf der Equitana erstanden und sehr gehofft, dass es auch in Deutschland einmal Tierärzte geben würde, die mit diesen Methoden arbeiten. Letztes Jahr habe ich mich dann direkt an die Kanadische Firma gewandt und mir dort Rat und einen Therapieplan geholt. Leider hatte Taboun so viel zähen Schleim in der Lunge, dass wir mit dieser Art zu therapieren nicht ausgekommen sind. Sobald das Cortisonspray abgesetzt wurde, war es genau so schlimm wie vorher. |
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http://home.t-online.de/home/druwepetermannmelle/cob.htm eine Seite über die Behandlung von COB mit Hilfe von Laserakupunktur beim Pferd |
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| http://www.medworld.de/gesundheitsratgeber/asthma hier braucht man ein password: Benutzername=medworld, Kennwort=mednet - es ist die allgemeine Gesundheitsseite von Boehringer Ingelheim mit viel Grundlageninformationen über Lungenkrankheiten und zB. Sputolysin |
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| www.laboklin.de/l_forsch/for0101.htm hier geht es um Allergien und Hyposensibilisierung bei Pferden |
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| www.cvm.msu.edu/research/pulmon/COPD.htm eine englische Seite über COPD beim Pferd mit sehr schönen, informativen Bildern |
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| www.apm-pferd.de eine Seite über Akupunktmassage nach Penzel beim Pferd - Akupunktmassage kann bei allen chronischen Störungen eine Hilfe sein. Mit link zum Penzel-Institut in Heyen. |
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| auf dem Bild im Hintergrund sieht man, wie gesundes Lungengewebe aussieht. In dem kleinen Schwarz-Weiss Bild sieht man einen im Elektronenmikroskop vergrösserten Teil des Gewebes. So sehen die dünnen Gewebssepten aus, die die Alveolen bilden. Es gibt Zellen, die Schleim produzieren (die unterste, die aussen so fusselige Haare hat), kleine Gefässe, die das Blut durch die Lunge transportieren und der Sauerstoff geht durch die Aussenhüllen der Gefässe ins Hämoglobin. Man kann sich schon vorstellen, dass bei einer Verdickung des Gewebes durch die chronische Erkrankung, dann eben einfach weniger Sauerstoff ins Blut gelangen kann. Und genau das passiert nämlich: durch Allergene entzündet sich das Lungengewebe (Alveolitis, Bronchitis etc.) und dadurch verdicken sich die Gas-Austausch Barrieren. Die zweite Beule von oben ist ein solches kleines Blutgefäss mit einer normal dünnen Zellhülle. | ||
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Taboun verträgt überhaupt keine Nässe und auch keine Kälte. Deshalb habe ich ihm vor ein paar Jahren eine Neuseelanddecke schneidern lassen, unter der er immer warm und trocken bleibt, egal wie das Wetter ist. Er kann darin zwar keineswegs so gut laufen wie einem die Werbung zu suggerieren versucht, aber das ist auch nicht der Punkt. Wichtig ist, dass er auf keinen Fall irgendwie in die Nähe von schimmeligem Heu und Stroh kommen darf, seine Lunge schleimt sofort sehr stark ein und man bekommt es noch nicht einmal mehr mit Cortison in den Griff. |
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| Im Sommer 2001 war er von Mai bis Ende September 24 Stunden auf der Wiese, weit weg von jeglichem Heu und Stroh. Die Pferde hatten einen schönen Unterstand und bei dauerhaftem Nieselpiesel habe ich ihn zusätzlich mit der Neuseelanddecke geschützt. Der Effekt: kaum einmal ein Hüsterchen den ganzen Sommer lang! Es geht ihm so gut wie nie seit ich ihn habe. Im Augenblick ist er so gut wie sympthomfrei! Wer es nicht weiss, kommt nicht auf die Idee, dass er ein schwerkrankes Pferd ist. Jetzt, über Winter kann er einen sehr schönen Offenstall bewohnen und bekommt Heupellets, da es keine gute Möglichkeit zum einweichen von Heu gibt. | ||
| Trotz seines Hustens ist Taboun die meiste Zeit sehr leistungsfähig, es ist schon erstaunlich.Ganz besonders natürlich in Zeiten wo er wenig hustet. | ![]() |
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So, hier gibt es jetzt noch ein paar Rezepte aus dem Wissensschatz der
"Hustenbox-Menschen" auf der Koppel. Ich habe sie als pdf-Dateien
zum runterladen gespeichert. Zum Heu einweichen wäre noch zu bemerken: es muss wirklich klitschnass eingeweicht sein, möglichst mehrere Stunden! In einer wissenschaftlichen Arbeit habe ich die Empfehlung gelesen, mindestens 2 Stunden einzuweichen, damit die Schimmelsporen wirklich gebunden sind. Man kann dem Einweichwasser auch noch Salz zusetzten (Viehsalz, eine gute Handvoll auf den Bottich) - das ist angeblich auch gut gegen Schimmelsporen, was aber auch wichtig ist: die Pferde trinken dadurch mehr und der Schleim bleibt dadurch flüssiger und kann besser aus der Lunge absorbeirt werden und auch das Abhusten geht leichter.
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| Und hier sind noch ein paar links zu alternativer Einstreu
und Fütterung. Gesammelt und zur Verfügung gestellt von "Fah":
www.boxgrass.de
mit links zu Einstreu |
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